Sonntag, der 5.7.2026 kurz nach 15 Uhr: Das Herren-Finale der French Open ist im Gange, so ging beim ARTC auf Platz 1 das Herren-40-Finale denkbar knapp zwischen Simon Bogdanow und Nico Singer 6:4, 5:7, 10:8 aus. Oberschiedsrichter Torsten KloĂź lieĂź es sich nicht nehmen, die Siegerehrung der beiden direkt auf dem Platz vorzunehmen, sodass auf den Anlagen des ARTC und Blau-WeiĂź Rostock der French-Open-Sieg von Alexander Zverev gegen Flavio Cobolli gefeiert werden konnte.
Nicht nur in Paris, sondern auch beim Akademischer Rostocker Tennis Club ’90 und beim benachbarten TC Blau-WeiĂź ging es um Titel.
Es waren packende Matches mit einigen Überraschungen. Eine der größten Überraschungen war das frühe Aus von Christopher Naab, der gegen Connor Rathjens 4:6, 6:0, 6:10 den Kürzeren zog. Der deutsche Vizemeister der U 13, Mika Karl Knobloch, war erst vom Titelverteidiger und späteren Turniersieger Mick Rupprath mit 7:5, 2:6, 3:10 zu stoppen. Marcus Groß marschierte mit einer beeindruckenden Leistung bis ins Halbfinale, wo er gegen Levien Giermann 6:7, 3:6 unterlag.
Stark besetzt war auch das Damenfeld, bei dem die vier topgesetzten Spielerinnen im Halbfinale standen. Jolien Ueberschär gewann gegen Collien Kriegel 6:0, 6:3. Emma Ansorge setzte sich gegen Tabea Sophie Saubert durch. Das Finale gewann Emma gegen Jolien 6:2, 6:1.
Holger Buck und Stefan Ehlers spielten bei den Herren 60 dreieinhalb Stunden bei sonnigen Temperaturen. Das Wetter spielte auf beiden Anlagen mit, so konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass nicht nur bei BW Rostock alle zufrieden waren, auch bei ARTC waren die Plätze in einem sehr gutem Zustand. Ein großes Lob an die Vereinsfunktionäre und Helfer rund um Sven Timmermann, ebenso auf der Anlage am Waldessaum besten Dank an Dörte Kniep, Nicole Jerichow und Dierk Schröder.
Nächstes Jahr wird das A7 vom 28. bis 30. Mai ausgetragen. Wo? Das ist noch offen. Bewerber werden gebeten, sich zu melden.
Ob die Seniorinnen und Senioren 2027 auch wieder am gleichen Wochenende zu dem DTB-Sperrtermin für die Verbandsmeisterschaften (immer nach Fronleichnam) stattfinden oder die Titelkämpfe vielleicht auf September gelegt werden, bleibt abzuwarten, so wie auch die Grundsatzfrage, die TMV-Verbandsmeisterschaften offen oder geschlossen auszutragen? Das Meinungsbild der Seniorinnen und Senioren war klar offen. Gründe sind die nur mit größter Not zusammen zu bekommenden Felder von mindestens drei Teilnehmern.
Insgesamt wurden sechs Konkurrenzen ausgetragen. Bei den Herren 30 gab es drei Teilnehmer, 10 bei den Herren 40, 4 bei den Herren 50, 6 bei den Herren 60, 3 Spielerinnen bei den Damen 40 und vier bei den Damen 55. Das ist dürftig. Die Wünsche nach Achterfeldern werden größer, sagt Sportwart Torsten Kloß. Die Verbandsmeister beim S6 sind Renate Heusch-Lahl (Damen 55), Juana Hilleberg (Damen 40), Werner Urbanek (Herren 60), Alexander Zach (Herren 50), Simon Bogdanow (Herren 40), Felix Wormsbächer (Herren 30).
Bleibt abzuwarten, was die Sportwarte angesichts der erneut nur 30 Teilnehmer sagen. Auch wenn es unsere Verbandsmeisterschaften sind, so mĂĽssen wir den WĂĽnschen der Mehrheit der Teilnehmer entsprechen, um weitere Konkurrenzen spielen zu können. Volker Kropf hatte als einziger bei den Herren 70 gemeldet. Er wechselte auf Empfehlung die Konkurrenz in die Herren 40, um besser mitspielen zu können. Zufriedenheit, ausgeglichene Matches sind das A und O, weshalb wir alle teilnehmen. Auch dies ist ein Grund, warum viele Ostliga- bzw. Regionalligaspieler nicht melden. „Als wir vor Jahren die Verbandsmeisterschaften offen anboten, kamen Ranglistenspieler aus ganz Deutschland und unsere TMVer hatten dennoch die Nase vorn“, erinnert Torsten KloĂź.






























