TCK-Klubchef Bretzke erhält Silberne Ehrennadel

Schöne Überraschung für Matthias Bretzke. Der Klubchef des TC Kühlungsborn wurde im Rahmen des Dunlop-Cup-Turniers von TMV-Präsident Dieter Bursche für sein außergewöhnliches Engagement mit der Silbernen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet.

Bretzke ist seit 2014 Vorsitzender des 160 Mitglieder zählenden TC Kühlungsborn. „Der TCK steht für seine hervorragende Kinder- und Jugendarbeit und hat am Weiterbestehen des letzten in MV ausgetragenen Dunlop Cups großen Anteil“, lobte Bursche.

Die Siege bei der 28. Auflage des Dunlop Cups sicherten sich die Argentinierin Catalina Pella von den Zehlendorfer Wespen sowie der Weißrusse Aliaksandr Bulitski (TC RC Sport Leipzig).

Den ausführlichen Bericht zum Dunlop Cup findest du hier

Ella Seidel feiert Premierensieg in Kühlungsborn

Ella Seidel hat zum ersten Mal das Kühlungsborner Tennisturnier gewonnen. Die für den TCK aufschlagende Hamburgerin (im Bild) setzte sich im Endspiel gegen die Berlinerin Juliane Triebe mit 6:3, 6:7, 6:1 durch und kassierte die 1000-Euro-Siegprämie. Bei den Herren triumphierte George von Massow. Der Hamburger hatte das Turnier um den Dunlop Cup bereits 2018 gewonnen. Was seinen Erfolg besonders macht und was die Organisatoren für 2021 planen, lest ihr hier

Er feierte seinen zweiten Erfolg nach 2018: George von Massow Foto: Stefan Ehlers

Sieg im Spitzenspiel: TC Kühlungsborn greift nach dem Titel

Die Männer des TC Kühlungsborn haben in der Oberliga für einen Paukenschlag gesorgt: Die Ostseestädter feierten im Spitzenspiel bei der HSG Greifswald einen 6:3-Sieg und verteidigten damit ihre Tabellenführung.

Im Spitzen-Einzel behielt Peter Fink gegen Lokalmatador Adrian Alhorn mit 7:6, 6:3 die Oberhand, so dass der TCK mit einer 4:2-Führung in die Doppel ging. „Das hatten wir uns vorher gar nicht erträumt“, freute sich Kapitän Thomas Dethloff.

Die Gäste entschieden zwei der drei Doppel für sich und machten damit den Überraschungserfolg perfekt. „Wir hatten uns im Vorfeld als Außenseiter gefühlt. Peter Fink und Henry Stelzer waren unsere Matchwinner, weil sie ihre engen Einzel gewonnen haben“, resümierte Dethloff.

Am Sonnabend empfängt der Spitzenreiter den Tabellendritten ISC Schweriner Seenland (10 Uhr, Anlage im Lindenpark). „Die muss man auf jeden Fall ernst nehmen“, meint Peter Fink. Die Greifswalder müssen zeitgleich die Pflichtaufgabe beim Schlusslicht ARTC lösen und darüber hinaus auf Schützenhilfe hoffen.

Nach Rang fünf im Vorjahr ist der TCK mit einem verjüngten Team in die Spielzeit gestartet. Mit Matti Freitag (Jahrgang 2004) und Philippe Dau (2006) kamen zwei Eigengewächse, die beim Kühlungsborner Top-Spieler Peter Fink trainieren, bereits zum Einsatz. Weitere junge Spieler stehen in den Startlöchern. „Wir haben eine gute Mischung aus Talenten und erfahrenen Spielern“, freut sich Dethloff.

Der TCK hatte am Sonnabend noch einen weiteren Grund zur Freude: Die Damen gewannen ihr Heimspiel gegen den ARTC mit 6:0 und sicherten sich Rang zwei in der Oberliga.

Die Damen der HSG Greifswald standen zuvor als Meisterinnen fest. Das Team um Ulrike Limberg setzte sich in der Staffel souverän durch und nimmt an der Aufstiegsrunde zur Ostliga teil. Die Boddenstädterinnen empfangen am 26. September den Sieger aus Berlin-Brandenburg. „Wir freuen uns auf einen tollen Gegner und die sportliche Herausforderung“, sagte Ulrike Limberg.

Meisterlich: Die Damen der HSG Greifswald machen nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft Freudensprünge

College-Student triumphiert beim Dunlop Cup in Kühlungsborn

Juri Reckow (im Bild links mit Tom Schönenberg) riss nach dem Matchball jubelnd die Arme in die Höhe. Der 21-Jährige hat am Sonntag das 26. Tennisturnier um den Dunlop-Cup gewonnen. In einem überaus unterhaltsamen und hochklassigen Finale bezwang der für den Großflottbeker THGC spielende Reckow den an Nummer eins gesetzten Tom Schönenberg (Netzballverein Velbert) mit 6:4, 6:3 und sicherte sich die Siegprämie in Höhe von 1000 Euro. „Juri hat gut gespielt“, anerkannte der unterlegene Schönenberg, der 500 Euro mit auf die Heimreise nahm.

Die Zuschauer im Kühlungsborner Lindenpark sahen ein temposcharfes, packendes Duell, in dem sich die Finalisten spektakuläre Ballwechsel lieferten. „Das war ein tolles Match auf hohem Niveau“, schwärmte Turnierchef Klaus Dethloff. Der 2. Vorsitzende des TC Kühlungsborn war nach den drei Tagen rundum zufrieden: „Einmal im Jahr gibt es hier schönes Tennis. Sonst muss ich nach Hamburg oder Budapest fahren.“

Reckow, der im Viertelfinale den an Nummer zwei gesetzten Lewie Lane (Suchsdorfer SV) ausschaltete, gab auf dem Weg zum Turniersieg keinen Satz ab. „Die Atmosphäre war top, die Organisation war auch sehr gut“, lobte der strahlende Sieger, der seit zweieinhalb Jahren in San Antonio (US-Bundesstaat Texas) studiert. „Wenn ich in Deutschland bin, steht dieses Turnier ganz oben auf meiner Liste.“

Gut gelaunt: Siegerin Vivien Sandberg (r.) und Ella Seidel.

Vivien Sandberg, die sich den Sieg bei den Damen sicherte, zieht es nächstes Jahr ans College nach Amerika. Die 18-Jährige, die für den TC 1899 Blau-Weiss Berlin spielt und in Enschede lebt, weil ihre Mutter Niederländerin ist, behielt im Endspiel gegen die vier Jahre jüngere Ella Seidel (TC Kühlungsborn) mit 6:3, 6:3 die Oberhand.

Die 14 Jahre alte Ella Seidel nahm die Niederlage gegen die Nummer 63 der deutschen Rangliste gelassen hin: „Klar ist man im ersten Moment enttäuscht, aber ins Finale zu kommen, ist ja auch schon etwas.“ Außerdem habe sie noch nie so viel Preisgeld gewonnen, freute sich die Hamburgerin.

Ein starkes Turnier spielte auch die Rostockerin Linn Timmermann, die im Halbfinal-Krimi in drei Sätzen gegen Sandberg verlor. „Linn hat super gespielt“, meinte Klaus Dethloff.

Der Turnierchef freute sich auch über den Auftritt von Ella Seidel, die bei Turnieren in Mecklenburg-Vorpommern für den TCK spielt. Der Grund: Ihre Eltern besitzen eine Ferienwohnung in Kühlungsborn, so dass sie in den Ferien bei Landesmeister Peter Fink trainiert.

Sie gehört zu den größten deutschen Talenten: Ella Seidel. Fotos: Stefan Ehlers

Ella Seidel gehört zu den größten deutschen Talenten. Sie ist deutsche U-14-Meisterin, spielte beim Nations Cup für Schwarz-Rot-Gold und zog bei der EM in Most unter 100 Teilnehmerinnen ins Achtelfinale ein. Ihr großes Ziel: „Ich möchte Profi werden.“ Um auch morgens trainieren zu können, hat die Nummer 154 der deutschen Rangliste die Schule gewechselt.

Im vergangenen Jahr war Ella Seidel im Viertelfinale ausgeschieden. Dieses Mal schaffte sie es ins Endspiel. Bei der 27. Auflage könnte der Premierensieg folgen. „Das ist ein schönes Turnier, ich komme wieder“, versprach sie.

Quelle: Ostsee-Zeitung

Turnier um den Dunlop Cup Ost: Kühlungsborn ist zum 26. Mal Gastgeber

Der Dunlop Cup Ost in Kühlungsborn ist untrennbar mit dem Namen Klaus Dethloff (oben – Foto: Ralf Lehmann) verbunden. Der 2. Vorsitzende des TC Kühlungsborn (TCK) und Niels Petermann hoben das Turnier 1994 aus der Taufe. Auch bei der 26. Auflage vom 9. bis 11. August engagiert sich Klaus Dethloff als Turnierchef.

Herr Dethloff, wenn Sie auf die vergangenen 25 Jahre blicken. Woran erinnern Sie sich besonders gern?
Wir hatten einige sehr gute Spieler unter den Teilnehmern wie beispielsweise den Vorjahresgewinner Georg von Massow, Nummer 45 der deutschen Rangliste. Unvergessen ist der Schaukampf zwischen Thomas Emmerich (48-facher DDR-Meister) und Thies Röpcke (Senioren-Europameister) im Rahmen des Dunlop Cup Ost 2000. Hier wurde bestes Tennis geboten und die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz …

Dunlop_2019_plakat .                                             AUSSCHREIBUNG zum DUNLOP-CUP

 

Vorjahressieger George von Massow Foto: Stefan Ehlers

Wie hat sich der Tennissport im Laufe der Jahre verändert?
Die Tennis-Begeisterung ließ nach und hat erst wieder vor zwei, drei Jahren zugenommen. Die Akteure sind athletischer und das Spiel  ist schneller geworden. Das Niveau beim Dunlop Cup hat sich gesteigert.

Welche Chancen räumen Sie Landesmeister Peter Fink ein?
Das hängt natürlich von der Konkurrenz ab. Bei etwas Losglück sollte ihm der Einzug in die dritte Runde gelingen.

Landesmeister Peter Fink (TCK) Foto: Stefan Ehlers

Sie standen nicht nur 25 Jahre lang an der Spitze des TCK, sondern waren auch mehrfacher Landesmeister. Wie sehen Ihre Tennis-Aktivitäten heute aus?
Ich spiele schon noch Tennis – allerdings nur noch mit meiner Frau und unseren Enkelkindern.

Interview: Ralf Lehmann (Pressewart TCK)

 

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