TCK-Klubchef Bretzke erhält Silberne Ehrennadel

Schöne Überraschung für Matthias Bretzke. Der Klubchef des TC Kühlungsborn wurde im Rahmen des Dunlop-Cup-Turniers von TMV-Präsident Dieter Bursche für sein außergewöhnliches Engagement mit der Silbernen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet.

Bretzke ist seit 2014 Vorsitzender des 160 Mitglieder zählenden TC Kühlungsborn. „Der TCK steht für seine hervorragende Kinder- und Jugendarbeit und hat am Weiterbestehen des letzten in MV ausgetragenen Dunlop Cups großen Anteil“, lobte Bursche.

Die Siege bei der 28. Auflage des Dunlop Cups sicherten sich die Argentinierin Catalina Pella von den Zehlendorfer Wespen sowie der Weißrusse Aliaksandr Bulitski (TC RC Sport Leipzig).

Den ausführlichen Bericht zum Dunlop Cup findest du hier

DTB beruft MV-Talente in Nachwuchskader

Der Deutsche Tennis Bund hat die Zusammensetzung seines Bundeskaders für das Jahr 2021 festgelegt. Insgesamt werden in den kommenden zwölf Monaten 58 Spieler in Olympia-, Perspektiv- und Nachwuchskader 1 gefördert.

Darüber hinaus stehen die 52 aussichtsreichsten Talente der Landesverbände in den Altersklassen von U 13 bis U 18 fest, die 2021 dem Nachwuchskader 2 angehören und bei zentralen Fördermaßnahmen des Dachverbandes ebenfalls berücksichtigt werden. Dazu gehören auch zwei Talente aus Mecklenburg-Vorpommern – Viggo Wagenknecht (TV Waren) und der Schweriner Niels McDonald, der am Bundesstützpunkt Hannover trainiert.

Er gehört zu den größten deutschen Talenten in der U 12: Viggo Wagenknecht vom TV Waren.

In der deutschen Rangliste (U 12) ist Niels McDonald Zweiter. Viggo Wagenknecht belegt Rang fünf. Insgesamt sind 511 Spieler gelistet.

Sie spielt bei Turnieren in MV für den TC Kühlungsborn: Ella Seidel aus Hamburg.

 

Ella Seidel feiert Premierensieg in Kühlungsborn

Ella Seidel hat zum ersten Mal das Kühlungsborner Tennisturnier gewonnen. Die für den TCK aufschlagende Hamburgerin (im Bild) setzte sich im Endspiel gegen die Berlinerin Juliane Triebe mit 6:3, 6:7, 6:1 durch und kassierte die 1000-Euro-Siegprämie. Bei den Herren triumphierte George von Massow. Der Hamburger hatte das Turnier um den Dunlop Cup bereits 2018 gewonnen. Was seinen Erfolg besonders macht und was die Organisatoren für 2021 planen, lest ihr hier

Er feierte seinen zweiten Erfolg nach 2018: George von Massow Foto: Stefan Ehlers

College-Student triumphiert beim Dunlop Cup in Kühlungsborn

Juri Reckow (im Bild links mit Tom Schönenberg) riss nach dem Matchball jubelnd die Arme in die Höhe. Der 21-Jährige hat am Sonntag das 26. Tennisturnier um den Dunlop-Cup gewonnen. In einem überaus unterhaltsamen und hochklassigen Finale bezwang der für den Großflottbeker THGC spielende Reckow den an Nummer eins gesetzten Tom Schönenberg (Netzballverein Velbert) mit 6:4, 6:3 und sicherte sich die Siegprämie in Höhe von 1000 Euro. „Juri hat gut gespielt“, anerkannte der unterlegene Schönenberg, der 500 Euro mit auf die Heimreise nahm.

Die Zuschauer im Kühlungsborner Lindenpark sahen ein temposcharfes, packendes Duell, in dem sich die Finalisten spektakuläre Ballwechsel lieferten. „Das war ein tolles Match auf hohem Niveau“, schwärmte Turnierchef Klaus Dethloff. Der 2. Vorsitzende des TC Kühlungsborn war nach den drei Tagen rundum zufrieden: „Einmal im Jahr gibt es hier schönes Tennis. Sonst muss ich nach Hamburg oder Budapest fahren.“

Reckow, der im Viertelfinale den an Nummer zwei gesetzten Lewie Lane (Suchsdorfer SV) ausschaltete, gab auf dem Weg zum Turniersieg keinen Satz ab. „Die Atmosphäre war top, die Organisation war auch sehr gut“, lobte der strahlende Sieger, der seit zweieinhalb Jahren in San Antonio (US-Bundesstaat Texas) studiert. „Wenn ich in Deutschland bin, steht dieses Turnier ganz oben auf meiner Liste.“

Gut gelaunt: Siegerin Vivien Sandberg (r.) und Ella Seidel.

Vivien Sandberg, die sich den Sieg bei den Damen sicherte, zieht es nächstes Jahr ans College nach Amerika. Die 18-Jährige, die für den TC 1899 Blau-Weiss Berlin spielt und in Enschede lebt, weil ihre Mutter Niederländerin ist, behielt im Endspiel gegen die vier Jahre jüngere Ella Seidel (TC Kühlungsborn) mit 6:3, 6:3 die Oberhand.

Die 14 Jahre alte Ella Seidel nahm die Niederlage gegen die Nummer 63 der deutschen Rangliste gelassen hin: „Klar ist man im ersten Moment enttäuscht, aber ins Finale zu kommen, ist ja auch schon etwas.“ Außerdem habe sie noch nie so viel Preisgeld gewonnen, freute sich die Hamburgerin.

Ein starkes Turnier spielte auch die Rostockerin Linn Timmermann, die im Halbfinal-Krimi in drei Sätzen gegen Sandberg verlor. „Linn hat super gespielt“, meinte Klaus Dethloff.

Der Turnierchef freute sich auch über den Auftritt von Ella Seidel, die bei Turnieren in Mecklenburg-Vorpommern für den TCK spielt. Der Grund: Ihre Eltern besitzen eine Ferienwohnung in Kühlungsborn, so dass sie in den Ferien bei Landesmeister Peter Fink trainiert.

Sie gehört zu den größten deutschen Talenten: Ella Seidel. Fotos: Stefan Ehlers

Ella Seidel gehört zu den größten deutschen Talenten. Sie ist deutsche U-14-Meisterin, spielte beim Nations Cup für Schwarz-Rot-Gold und zog bei der EM in Most unter 100 Teilnehmerinnen ins Achtelfinale ein. Ihr großes Ziel: „Ich möchte Profi werden.“ Um auch morgens trainieren zu können, hat die Nummer 154 der deutschen Rangliste die Schule gewechselt.

Im vergangenen Jahr war Ella Seidel im Viertelfinale ausgeschieden. Dieses Mal schaffte sie es ins Endspiel. Bei der 27. Auflage könnte der Premierensieg folgen. „Das ist ein schönes Turnier, ich komme wieder“, versprach sie.

Quelle: Ostsee-Zeitung